Wolfgang Kaleck
Wolfgang Kaleck ist Rechtsanwalt, war lange als Strafverteidiger tätig und gründete 2007 die juristische Menschenrechtsorganisation European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) in Berlin, deren Generalsekretär er seitdem ist. Für seine Arbeit als Anwalt und Gründer des ECCHR wurde Wolfgang Kaleck mehrfach ausgezeichnet, unter anderem 2014 mit dem Hermann-Kesten-Preis des PEN-Zentrums Deutschland und 2017 mit dem Ehrenpreis der Bruno-Kreisky-Stiftung für besondere Verdienste um die Menschenrechte.
Weiterhin ist Kaleck als Publizist tätig und veröffentlichte unter anderem die Bücher Mit Recht gegen die Macht (2015), die englische Fassung Law Versus Power (2018), Die konkrete Utopie der Menschenrechte: Ein Blick zurück in die Zukunft (2021), die englische Fassung The Concrete Utopia of Human Rights (2022) sowie zuletzt Die Stärke des Rechts vs. das Recht des Stärkeren. Plädoyer für Völkerrecht und Menschenrechte (2026), dessen englische Fassung The Power of Law ebenfalls 2026 erschien.
Zudem war er als Kurator und Redner an zahlreichen Kulturveranstaltungen beteiligt, unter anderem an der Akademie der Künste, am Haus der Kulturen der Welt, bei den Wiener Festwochen und der Hamburger Phototriennale.